Angeltour nach Dänemark im „Corona – Zeitalter“ – Teil 5 – Exklusiv

Angeltour nach Dänemark im „Corona – Zeitalter“ – Teil 5 – Exklusiv

5. Angeltag, Mittwoch, der 18. März

In der Nacht zu Mittwoch, unserem letzten kompletten Angeltag setzte massiver Dauerregen ein so, dass wir es am Mittwochmorgen ruhig angehen ließen. Bevor wir nach Tusaagaard Put & Take, unserem eigentlichen Ziel fuhren, machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Torp Lystfiskersø.

Beide Anlagen liegen unweit von Herning.

Gegen 9.00 Uhr trafen wir in Tusaagaard ein. Die mir bekannte Anlage war recht gut besucht für einen Wochentag in Coronazeiten. Hier trafen wir seit Tagen erstmals auf Deutsche Angelurlauber.

Mein Vater und ich wählten die Plätze etwa 30 Meter auseinander, so dass ich ihn bei Bedarf bei seinem Tackle jederzeit unterstützen konnte.

Biss auf Biss in Tusaagaard

Schon mein dritter Wurf mit dem Dohna brachte den ersten Fisch. Schon im Drill merkte ich sofort, dass es ein Saibling oder eine Tigerforelle sein muss, denn der Fisch zog immer wieder nach unten.

Fünf Minuten später lag die 1,5 Kg schwere Tigerforelle im Kescher. Ein Auftakt nach Maß.

Etwa 20 Minuten später drillte mein Vater seinen ersten Fisch. Die schwere Lady hatte gut 3 Kg.

Man merkte sofort, dass in dieser Anlage wesentlich mehr Leben ist, als an denen am Vortag. An der Oberfläche war Bewegung und es wurde Fisch am ganzen See gefangen.

10 Minuten später hatte ich den nächsten Biss. Wieder war es der Dohna der den Erfolg brachte. Der Fisch hatte deutlich mehr Gewicht als der erste, und durch die Fluchten musste die Vanquish richtig ackern. 10 Minuten später landete ich die Forelle sicher.

Köderwechsel und Platzwechsel helfen nicht immer…

Köderwechsel auf Gummi. Die ersten vorsichtigen Anfasser kamen sofort, dann ein Biss den ich aber verhauen habe. Die nächste Zeit passiert nicht viel.

Wieder Köderwechsel, diesmal auf meinen Snurebassen Firertiger. Wurf, einleiern…Spinnstop, dann in der Absinkphase der Biss, gewaltig! Die Forelle schoss steil aus dem Wasser hing aber sicher am Haken, und so lag einige Minuten später die nächste Lady am Ufer.

Zwischendurch wechselte ich an den Großfischsee (wir hatten auch hierfür eine Karte gelöst). Der Erfolg blieb aber aus.

Zurück zum Start – mit Erfolg

Zurück an den ersten Spot. 10 Minuten später bekam ich einen gewaltigen Biss der extrem heftig. Der Fisch zog sogleich nach unten und riss mir durch seine Flucht reichlich Schnur von der Leine. Auch nach 5 Minuten zeigte der Fisch keinerlei Ermüdungserscheinungen. Im Gegenteil, immer wieder zog er in die Tiefe und es war nicht möglich ihn an die Oberfläche zu bekommen. Nach etwa 15 Minuten durchbrach er erstmals die Oberfläche. Es war eine dicke Tigerforelle die meinen Dohna genommen hatte. Nach insgesamt 20 Minuten lag der Fisch sicher am Ufer. Knappe 3 Kg zeigte wenig später die Waage. Der Drill war absolut klasse, in der Kombo Taiwalk/Vanquish aber kein Problem.

Kaum hatte ich den Fisch verarbeitet da hörte ich die Stimme meines Vaters.

Auch er war am Drillen und wenig später konnte ich den Fisch keschern.

Nach einer kleinen Pause, etwas Verpflegung und Kaffee ging es schließlich weiter. Ich wechselte nochmal den Spot und stellte mich an die Seite meines Vaters.

Etwa 20 Minuten später hatte ich den nächsten Fisch am Haken, den ich im Anschluss sicher landen konnte. Diesmal war ein ein Forest Miu, der den gewünschten Erfolg brachte.

Das sollte auch der letzte Fisch des Tages gewesen sein. In der letzten Stunde passierte nichts mehr.

Mit insgesamt sieben Fischen traten wir mehr als zufrieden die Heimreise an. Da auch Alex und Karl Heinz einen wunderbaren Angeltag hatten, gab es diesmal zur Belohnung neben einem augerüschten texanischen Feuertopf auch Nachtisch in Form von etwas „Klarem“.

 

„Hauptsache draussen am Wasser“


Lies den Bericht zum ersten Teil der „Angeltour im Corona-Zeitalter“ hier

Lies den Bericht zum zweiten Teil der „Angeltour im Corona-Zeitalter“ hier

Lies den Bericht zum dritten Teil der „Angeltour im Corona-Zeitalter“ hier

Lies den Bericht zum vierten Teil der „Angeltour im Corona-Zeitalter“ hier

Lies den Bericht zum sechsten Teil der „Angeltour im Corona-Zeitalter“ hier

31. Mai 2020 / by / in

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