Angeltour nach Dänemark im „Corona – Zeitalter“ – Teil 4 – Exklusiv

Angeltour nach Dänemark im „Corona – Zeitalter“ – Teil 4 – Exklusiv

4. Angeltag Dienstag der 17. März

„Viele Anlagen, wenig Fisch“

Am Dienstagmorgen begrüßte uns ein wolkenverhangener Himmel. Alex und Karl Heinz waren schon um 5.00 Uhr Richtung Christianshøj Put and Take aufgebrochen. Gegen 6.30 Uhr trafen wir ebenfalls an der Anlage ein. Diese lag nur etwa 15 Minuten Fahrzeit von unserem Ferienhaus entfernt.

Die beiden Rabbeaus konnten bis dahin noch keine Trutte auf die Schuppen legen. Dazu kam die Tatsache, dass in der ansonsten sehr schönen Anlage recht viel Kraut im Wasser ist.

So entschlossen wir uns die nächste Anlage anzufahren. Engholm Lystfiskersø war das nächste Ziel. Als wir eintrafen waren wir die Einzigen am See. Da selbst die Toiletten abgeschlossen waren hatten wir nicht den Eindruck, dass in diesem hier schon geangelt, geschweige denn Fisch besetzt wurde.

Ein Gang um den See bekräftigte uns in der Vermutung.

Aller guten Dinge sind drei?

Auf zur nächsten Anlage. Diesmal nach Grønbæk Put & Take. Die Fahrt dauerte keine 15 Minuten. Als wir vor Ort eintrafen war eine Mutter mit ihren beiden Kindern am See und angelten.

In die Anlage ist viel Herzblut und Leidenschaft investiert worden. Die Seenlandschaft mit dem kleinen Bachlauf ist idyllisch und wunderbar angelegt.

Wir entschlossen uns für eine 4 Stundenkarte.

Der Aufbau an unserem Platz, den wir am Einlauf wählten war klassisch. Mein Vater mit seiner Oberflächenmontage und ich mit meinen Spoons.

Nachdem sich in der ersten Stunde nix tat, wanderte ich mit meinem UL-Geschirr den ganzen See ab.

Vergeblich, kein Fisch, kein Biss, kein Anfasser und nicht der kleinste Kontakt zum Fisch.

Etwas frustriert packten wir bereits nach drei Stunden unsere Sachen. Ein dänischer Sportfischer, mit dem ich mich einige Zeit auf Englisch unterhielt packte seine Sachen erst gar nicht aus und reiste wieder ab.

Fazit: Eine wunderbare Anlage die wirklich einen Besuch wert ist. In den drei Stunden in denen wir vor Ort waren haben wir aber nicht einen Fisch gesehen, so dass man davon ausgehen kann, dass länger oder in diesem Jahr noch nicht besetzt wurde.

Ausdauer zahlt sich aus

Weiter ging unsere Fahrt, diesmal nach Gudenådalens Lystfiskersø. Eine Anlage direkt an der berühmten Gudenå gelegen, einem der besten Flüsse Dänemarks für Lachs und Meerforelle.

Der See, der rundum mit dem Auto zu befahren ist, ist etwa 150m lang und 60m breit. Geprägt wird er durch zwei bewachsene Inseln. Neben uns versuchten 6 weitere dänische Sportfischer ihr Glück an der Anlage.

Mein Vater versuchte es im Wind mit seiner Oberflächenmontage, während ich meinen Platz in Wurfweite der Inseln versuchte.

Nach etwa einer Stunde konnte mein Vater seinen ersten Fisch landen. Ein etwa 2 Kg schwerer Fisch hatte sein Powerbait etwa einen Meter unterhalb der Wasseroberfläche genommen.

Nachdem ich mit diversen Spoons keinen Erfolg hatte, wechselte ich auf Durchlaufblinker aus dem Hause Snurrebassen. Der fünfte Wurf brachte mir das den ersten Fisch des Tages.

Andere Angler fingen im Schnitt auch etwa 1-2 Fische an dieser Anlage, an der angeblich morgens 150 KG Fisch besetzt wurde.

Als schließlich der Nieselregen erneut einsetzte und unsere Angelzeit zu Ende ging packten wir unsere Sachen. Auf dem Heimweg machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Truust Mølle Fiskepark. Hier war kein Angler vor Ort und die Anlage machte nicht den Eindruck, als wenn um diese Jahreszeit hier die Saison schon begonnen hatte.

Später im Ferienhaus erfolgte dann schon der fast traditionelle Erfahrungsaustausch mit den Rabbeaus, diesmal beim klassischen deutschen Erbseneintopf. Und da der Nachschub an dänischem Gerstensaft auch sichergestellt war, wurde es ein besonders gesprächiger Abend… 🙂

„Hauptsache draussen am Wasser“


Lies den Bericht zum ersten Teil der „Angeltour im Corona-Zeitalter“ hier

Lies den Bericht zum zweiten Teil der „Angeltour im Corona-Zeitalter“ hier

Lies den Bericht zum dritten Teil der „Angeltour im Corona-Zeitalter“ hier

Lies den Bericht zum fünften Teil der „Angeltour im Corona-Zeitalter“ hier

Lies den Bericht zum sechsten Teil der „Angeltour im Corona-Zeitalter“ hier

28. Mai 2020 / by / in

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